Ka|pi|tu|la|tion
as queer as a clockwork orange

„Oh bliss! Bliss and heaven! Oh, it was gorgeousness and gorgeousity made flesh. It was like a bird of rarest-spun heaven metal or like silvery wine flowing in a spaceship, gravity all nonsense now.“

IIch muss zugeben, der Film hat mich ziemlich beeindruckt.  Ziemlich surreal, ziemlich brutal (und das ganz ohne Splatterszenen) und man hat eigentlich die ganze Zeit das Gefühl, in einem wirklich bizarren Traum festzustecken. Wahlweise auch auf einem Drogentrip, kann man sich aussuchen. Doch trotz der nur so vor Gesellschaftskritik triefenden Handlung, kann man als Zuschauer nur bei den wenigsten Szenen Ernst bleiben – was manchmal ziemlich bitter ist.  Zum Beispiel, wenn man dabei zusehen muss, wie die Gang des Protagonisten ein Ehepaar überfällt, den Mann zu Boden prügelt und die Frau vor seinen Augen vergewaltigt – und man trotzdem hilflos vor sich hin kichert, weil Alex dabei lautstark I’m singing in the rain trällert.

 

So viel zu dem Thema jedenfalls. Für den nächsten DVD-Abend werd ich wohl Shining vorschlagen, auch von Stanley Kubrick. Den wollte ich eh schon immer mal sehen.

Mal gucken, was ich heute noch so mache…das Wochenende ist fast vorbei und dementsprechend deprimiert bin ich. Das Wetter draußen (grau, grau, grau und verdammt herbstlich) schreit geradezu danach, sich mit einer Decke und einem guten Buch in einen Sessel zu setzen und dabei Kakao zu trinken…vielleicht mach ich das auch. Ansonsten könnte ich mal meine Französischhausaufgaben machen…unter Umständen…

Genug gefaselt. Weitermachen!

Current Music: Yann Tiersen – Comptine d’Un Autre Été

6.9.09 20:45
 


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