Ka|pi|tu|la|tion

Hach ja. Gestern Peter Fox – was bleibt mir da mehr zu sagen, außer:
Natürlich war es großartig.

fixx and foxy productions – indeed! (Quelle: n-joy.de)

fixx and foxy productions – indeed! (Quelle: n-joy.de)


Nachdem ich erfolgreich meinen Sportkurs am Nachmittag ausfallen lassen hatte (ähäm…, haben ich und meine charmante Begleitung uns in den Zug in Richtung Hansestadt gesetzt. Und ein weiteres Mal in diesem Eintrag fällt der schöne Ausdruck…haaach ja.

Hamburg. Oh, du Perle des Nordens. Ich mag die Stadt wirklich sehr gerne. Und immer wenn ich an sie denke, denk ich automatisch auch an so schöne Sachen wie…Starbucks (ja, und ich weiß, dass es diesen Schuppen auch in jeder anderen deutschen Großstadt gibt), die Elbe (…und wie sich bei Nacht die Lichter in ihrem Wasser spiegeln), die Speicherstadt und nicht zuletzt an Indie. Hamburger Schule olé…aber ich schweife ab.

Am Hauptbahnhof angekommen hatten wir zunächst einmal das Abkommen, den nächstbesten Imbiss zu stürmen. Es wurde dann Wok Express und ich habe mir – ganz langweilig – gebratene Nudeln bestellt. Die waren zwar nur lauwarm, aber essbar. Meine charmante Begleitung war da schon einfallsreicher in der Wahl seines Essens – irgendwas mit Curry und Kokosmilch. Soll wohl ganz gut geschmeckt haben, roch aber so, als hätte man das schweißgetränkte Handtuch eines Leichtathleten darüber ausgewrungen.

Nach einigen Komplikationen haben wir es dann auch endlich zur Trabarena geschafft, wo uns sogleich lustige flyerverteilede Gestalten mit Tierköpfen begrüßt haben. Ein Typ vor mir wollte schon seine Hand ausstrecken, um nach einem der Flyer zu grabschen, doch da hat der Flyerverteiler nur seinen überdimensionalen Fuchskopf geschüttelt und mit den Worten „Nee, nee, der hier ist für das Häschen“ mir den Flyer in die Hand gedrückt. Sympathisch.

Es war 17:15 und damit eine Viertelstunde nach Einlass, als wir endlich das Gelände betraten. Erste Welle Bändchen abgeholt und sich ins Getummel geworfen. Als die Vorband anfing, standen wir in der dritten Reihe links, was sich als ein sehr angenehmer Platz herausstellen sollte. Genug Platz zum tanzen, schöner Blick auf die Bühne. Die Vorband, James Hunter, lässt sich mit einem Wort beschreiben: harmlos. Wer sich selbst davon überzeugen will, bitte schön.

Und dann kam Peter Fox – wo wir wieder beim Beginn dieses Eintrags wären. Es war großartig.

Sein letzter Auftritt als Solokünstler und irgendwie hatte mich dieser Gedanke im Vorfeld etwas schwermütig gestimmt. Doch als die Bässe mich ein weiteres Mal durchfluteten, waren all diese Gedanken wie weggewischt. Da hieß es nur noch tanzen. Auch wenn um einen herum nur kreischende Mädchen mit Digicams standen – die ich übrigens alle hemmungslos ausgelacht habe :D   Bei Ich Steine, Du Steine durfte ich dann auf den Schultern meiner charmanten Begleitung Platz nehmen und das war – für mich – der schönste Augenblick des Konzerts. 30.000 Menschen dabei zusehen, wie sie gebannt zur Bühne schauten, und als wäre diese Kulisse nicht schon beeindruckend genug, stand noch über all diesen Menschen am wolkenlosen Nachthimmel ein kristallklarer Vollmond. Gänsehaut.

Viel zu schnell waren die anderthalb Stunden vorbei…und viel mehr ist ehrlich gesagt auch nicht mehr in meinem Kopf hängen geblieben. Nur eins: Schade, dass der Solokünstler Peter Fox nie mehr auf der Bühne stehen wird.

So. Und jeeetzt steht mir ein DVD-Abend mit meinen Atzeeheeen (oder auch einfach: Freunden) bevor. A Clockwork Orange…mal gucken, wie der Film wird.

In diesem Sinne…:
Dänz on – wie Peter Fox sagen würde.

Current Music: Peter Fox – Lok auf 2 Beinen

5.9.09 18:43
 


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