Ka|pi|tu|la|tion
as queer as a clockwork orange

„Oh bliss! Bliss and heaven! Oh, it was gorgeousness and gorgeousity made flesh. It was like a bird of rarest-spun heaven metal or like silvery wine flowing in a spaceship, gravity all nonsense now.“

IIch muss zugeben, der Film hat mich ziemlich beeindruckt.  Ziemlich surreal, ziemlich brutal (und das ganz ohne Splatterszenen) und man hat eigentlich die ganze Zeit das Gefühl, in einem wirklich bizarren Traum festzustecken. Wahlweise auch auf einem Drogentrip, kann man sich aussuchen. Doch trotz der nur so vor Gesellschaftskritik triefenden Handlung, kann man als Zuschauer nur bei den wenigsten Szenen Ernst bleiben – was manchmal ziemlich bitter ist.  Zum Beispiel, wenn man dabei zusehen muss, wie die Gang des Protagonisten ein Ehepaar überfällt, den Mann zu Boden prügelt und die Frau vor seinen Augen vergewaltigt – und man trotzdem hilflos vor sich hin kichert, weil Alex dabei lautstark I’m singing in the rain trällert.

 

So viel zu dem Thema jedenfalls. Für den nächsten DVD-Abend werd ich wohl Shining vorschlagen, auch von Stanley Kubrick. Den wollte ich eh schon immer mal sehen.

Mal gucken, was ich heute noch so mache…das Wochenende ist fast vorbei und dementsprechend deprimiert bin ich. Das Wetter draußen (grau, grau, grau und verdammt herbstlich) schreit geradezu danach, sich mit einer Decke und einem guten Buch in einen Sessel zu setzen und dabei Kakao zu trinken…vielleicht mach ich das auch. Ansonsten könnte ich mal meine Französischhausaufgaben machen…unter Umständen…

Genug gefaselt. Weitermachen!

Current Music: Yann Tiersen – Comptine d’Un Autre Été

6.9.09 20:45


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Hach ja. Gestern Peter Fox – was bleibt mir da mehr zu sagen, außer:
Natürlich war es großartig.

fixx and foxy productions – indeed! (Quelle: n-joy.de)

fixx and foxy productions – indeed! (Quelle: n-joy.de)


Nachdem ich erfolgreich meinen Sportkurs am Nachmittag ausfallen lassen hatte (ähäm…, haben ich und meine charmante Begleitung uns in den Zug in Richtung Hansestadt gesetzt. Und ein weiteres Mal in diesem Eintrag fällt der schöne Ausdruck…haaach ja.

Hamburg. Oh, du Perle des Nordens. Ich mag die Stadt wirklich sehr gerne. Und immer wenn ich an sie denke, denk ich automatisch auch an so schöne Sachen wie…Starbucks (ja, und ich weiß, dass es diesen Schuppen auch in jeder anderen deutschen Großstadt gibt), die Elbe (…und wie sich bei Nacht die Lichter in ihrem Wasser spiegeln), die Speicherstadt und nicht zuletzt an Indie. Hamburger Schule olé…aber ich schweife ab.

Am Hauptbahnhof angekommen hatten wir zunächst einmal das Abkommen, den nächstbesten Imbiss zu stürmen. Es wurde dann Wok Express und ich habe mir – ganz langweilig – gebratene Nudeln bestellt. Die waren zwar nur lauwarm, aber essbar. Meine charmante Begleitung war da schon einfallsreicher in der Wahl seines Essens – irgendwas mit Curry und Kokosmilch. Soll wohl ganz gut geschmeckt haben, roch aber so, als hätte man das schweißgetränkte Handtuch eines Leichtathleten darüber ausgewrungen.

Nach einigen Komplikationen haben wir es dann auch endlich zur Trabarena geschafft, wo uns sogleich lustige flyerverteilede Gestalten mit Tierköpfen begrüßt haben. Ein Typ vor mir wollte schon seine Hand ausstrecken, um nach einem der Flyer zu grabschen, doch da hat der Flyerverteiler nur seinen überdimensionalen Fuchskopf geschüttelt und mit den Worten „Nee, nee, der hier ist für das Häschen“ mir den Flyer in die Hand gedrückt. Sympathisch.

Es war 17:15 und damit eine Viertelstunde nach Einlass, als wir endlich das Gelände betraten. Erste Welle Bändchen abgeholt und sich ins Getummel geworfen. Als die Vorband anfing, standen wir in der dritten Reihe links, was sich als ein sehr angenehmer Platz herausstellen sollte. Genug Platz zum tanzen, schöner Blick auf die Bühne. Die Vorband, James Hunter, lässt sich mit einem Wort beschreiben: harmlos. Wer sich selbst davon überzeugen will, bitte schön.

Und dann kam Peter Fox – wo wir wieder beim Beginn dieses Eintrags wären. Es war großartig.

Sein letzter Auftritt als Solokünstler und irgendwie hatte mich dieser Gedanke im Vorfeld etwas schwermütig gestimmt. Doch als die Bässe mich ein weiteres Mal durchfluteten, waren all diese Gedanken wie weggewischt. Da hieß es nur noch tanzen. Auch wenn um einen herum nur kreischende Mädchen mit Digicams standen – die ich übrigens alle hemmungslos ausgelacht habe :D   Bei Ich Steine, Du Steine durfte ich dann auf den Schultern meiner charmanten Begleitung Platz nehmen und das war – für mich – der schönste Augenblick des Konzerts. 30.000 Menschen dabei zusehen, wie sie gebannt zur Bühne schauten, und als wäre diese Kulisse nicht schon beeindruckend genug, stand noch über all diesen Menschen am wolkenlosen Nachthimmel ein kristallklarer Vollmond. Gänsehaut.

Viel zu schnell waren die anderthalb Stunden vorbei…und viel mehr ist ehrlich gesagt auch nicht mehr in meinem Kopf hängen geblieben. Nur eins: Schade, dass der Solokünstler Peter Fox nie mehr auf der Bühne stehen wird.

So. Und jeeetzt steht mir ein DVD-Abend mit meinen Atzeeheeen (oder auch einfach: Freunden) bevor. A Clockwork Orange…mal gucken, wie der Film wird.

In diesem Sinne…:
Dänz on – wie Peter Fox sagen würde.

Current Music: Peter Fox – Lok auf 2 Beinen

5.9.09 18:43


entesy empire

Der erste (richtige) Blog-Eintrag beginnt gleich mit einem sehr kryptischen Titel. Entesy Empire – was mag das wohl bedeuten? Leider bin ich gerade nicht in der Stimmung, die zweiffelsohne sehr lustige Geschichte zur Entstehung dieser glorreichen zwei Worte zu erzählen, nur so viel: es hat etwas hiermit zu tun.
Ich bin gerade etwas aufgewühlt. Grund dafür ist das Treffen, das mir heute Abend bevorsteht. Es wäre eigentlich ein gemütlicher Abend mit meinem Freundeskreis geworden…würden wir nicht gleichzeitig einen Freund vom mir verabschieden, der in ein paar Tagen auf Nimmerwiedersehen verschwindet, um sein schikimicki Elite-Internat in England zu besuchen. Und nein, aus mir spricht nicht der Neid. Nur Traurigkeit.
Genug rumgenölt. Gott, jetzt habe ich mit meinem ersten Eintrag gleich das typische Klischee eines Bloggers erfüllt: jemand, der das Internet als Tagebuchersatz missbraucht und die große, weite Welt mit seinem seelischen Ballast zumüllt. Um die Stimmung mal wieder ein wenig zu heben – hier unnützes Wissen über diesen Blog :D Ich werde wohl in den nächsten Tagen – sofern mich die Schule lässt – noch ein wenig am Design rumbasteln und wenn ich mich dann in dieses ganze CSS-Zeugs (oder wie auch immer sich das nennt) eingelesen hab, mir sogar vielleicht ein komplett eigenes Theme erstellen. Unter „Hirngespinste“ werd ich irgendwann mal ein paar Texte, Kurzgeschichten etc. hereinstellen…aber auch die Rubrik ist noch eine einzige Baustelle. Im Moment steht das ganze hier übrigens gerade noch ziemlich unter dem Zeichen von (wer hätte es gedacht) Tocotronic…(*hust* zum Beispiel der Titel des Blogs…und der Untertitel…und die beiden Bilder da oben…und sowieso wird die Autorin dieses Blog-Eintrages gerade von dieser Band beschallt…
Aaaaapropos Tocotronic. Mal gucken, ob ich auf das Konzert in Hamburg gehe…ist nicht ganz so weit von mir entfernt und das wäre der letzte Auftritt der Band für ein paar Monate. Schön wärs ja schon…
Zum Abschied noch ein paar liebe Worte von Günther:

„I’m your pussy. I’m your pussy, pussy cat. I’m your tiger – if you want me like that“


Current Music: Tocotronic – Mein Ruin
29.8.09 13:41


der obligatorische test-eintrag

Kannst du vor deinen Augen
Die Explosionen sehen?
Ein Feuerwerk in der Nacht
Kannst du in den Pfützen
Die Wolkenfetzen sehen?
Spiegel in der Innenstadt
Kannst du in den Bäumen
Die Tonbandfetzen sehen?
Wer hat sie dorthin gebracht?

Alles gehört dir
Eine Welt aus Papier
Alles explodiert
Kein Wille
Triumphiert

 

29.8.09 11:47